Wer zahlt die PayPal-Gebühren – Käufer oder Verkäufer?
Bei Zahlungen für Waren & Dienstleistungen zahlt der Empfänger die Gebühr – also in der Regel der Verkäufer. Der Käufer zahlt an der Kasse exakt den Kaufpreis, keinen Cent mehr.
So läuft es beim Verkauf
Du verkaufst etwas für 100 €, der Käufer zahlt per PayPal – dir werden 2,84 € Gebühr abgezogen, du erhältst 97,16 €. Nachrechnen: PayPal Gebühren Rechner.
Kann der Verkäufer die Gebühr auf den Käufer umlegen?
Einen ausdrücklichen „PayPal-Aufschlag“ an der Kasse darfst du in Deutschland grundsätzlich nicht verlangen (§ 270a BGB). Was erlaubt ist: die Gebühr in deine Preiskalkulation einrechnen. Dafür gibt es den Rückwärts-Modus im Rechner – Wunschbetrag eingeben, nötigen Verkaufspreis ablesen.
Wann zahlt der Absender?
Bei privaten Zahlungen an Freunde & Familie ist das Senden im Inland kostenlos. International zahlt der Absender 5 % (mind. 0,99 €, max. 3,99 €). Details: Freunde & Familie: Kosten & Regeln
Und auf anderen Plattformen?
- Kleinanzeigen „Sicher bezahlen“: Ausnahme – hier zahlt der Käufer die Käuferschutz-Gebühr (0,50 € + 4,5 %). Zum Kleinanzeigen Rechner.
- eBay: Der Verkäufer zahlt die Verkaufsprovision. Zum eBay Rechner.
- Etsy: Der Verkäufer zahlt Transaktions- und Zahlungsgebühren. Zum Etsy Rechner.
Häufige Fragen
Sieht der Käufer die Gebühr irgendwo?
Nein. Sie wird intern vom Auszahlungsbetrag des Verkäufers abgezogen.
Gilt das auch für private Verkäufe?
Ja. Wer eine Zahlung für Waren & Dienstleistungen empfängt, zahlt den Satz – unabhängig davon, wie oft er verkauft.
Was ist mit Spenden?
Auch beim Spendenempfang fällt eine Gebühr an (2,49 % + 0,35 €, für registrierte Wohltätigkeitsorganisationen in DE 1,50 % + 0,35 €).
Stand: Oktober 2026, offizielle PayPal-Gebühren Deutschland. Unverbindlich, keine Verbindung zu PayPal, Inc.
