PayPal Chargeback & Konfliktgebühr – was Verkäufer wissen müssen
Zwei Begriffe, zwei Gebühren – und beide treffen Verkäufer unangekündigt. Hier ist der Unterschied und wie du die Kosten vermeidest.
Konflikt (im PayPal-System)
Der Käufer meldet ein Problem über PayPal (Artikel nicht erhalten / nicht wie beschrieben). Ihr könnt euch im Konfliktbereich einigen; entscheidet PayPal, fällt für den Verkäufer eine Konfliktgebühr von 14 € an.
Chargeback (über die Bank des Käufers)
Der Käufer lässt die Zahlung über seine Bank/Kartenanbieter zurückbuchen – außerhalb von PayPal. PayPal berechnet dem Verkäufer dafür eine Rückbuchungsgebühr von 16 €, zusätzlich zum zurückgeholten Betrag.
| Konflikt | Chargeback | |
|---|---|---|
| Auslöser | Käufer meldet Problem bei PayPal | Käufer geht zu seiner Bank |
| Gebühr | 14 € | 16 € |
| Entscheidung | PayPal | Bank des Käufers (PayPal leitet Nachweise weiter) |
So vermeidest du beides
- Sendungsverfolgung immer hinterlegen – der stärkste Nachweis im Streitfall.
- Ehrliche Beschreibungen & Fotos – die meisten Konflikte entstehen aus „nicht wie beschrieben“.
- Schnell antworten – wer im Konflikt gar nicht reagiert, verliert fast immer.
- Klare Versandzeiten kommunizieren und einhalten.
Alle Gebühren im Überblick: PayPal Gebühren Tabelle
Häufige Fragen
Bekomme ich die Gebühr zurück, wenn ich gewinne?
Die Gebühren werden nach den PayPal-Bedingungen berechnet; ob und wann sie entfallen, hängt vom Fall und den aktuellen Bedingungen ab – prüfe den Status in deinem Konto.
Was passiert mit dem Kaufbetrag?
Bei verlorenem Fall wird der Betrag dem Käufer erstattet – die Gebühr kommt obendrauf. Darum lohnt sich Vorbeugung doppelt.
Gilt das auch für Freunde-&-Familie-Zahlungen?
Dort gibt es keinen Käuferschutz und keine Konfliktlösung – aber Banken-Chargebacks sind auch dort denkbar. Regeln: Freunde & Familie
Stand: Oktober 2026, offizielle PayPal-Gebühren Deutschland. Unverbindlich, keine Verbindung zu PayPal, Inc.
